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Gemeindebrief

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner in Rantrum und Ipernstedt,

 

Es ist eine gute Tradition, dass der Bürgermeister unserer Gemeinde zum Jahresende die Grüße der Gemeindevertretung übermittelt. Obwohl wir vielfach zu den verschiedensten Anlässen Gespräche mit- einander führen und ich die interessierten Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Gemeinde-vertretersitzungen über die Geschehnisse in unserer Gemeinde informiere, gibt es doch auch immer wieder Dinge, die nicht durch die Presse gehen oder von den Medien nicht so berichtet werden, dass jeder von Ihnen über die Geschehnisse in unserer Gemeinde informiert ist.

 

Rantrum hat die Einwohnerzahl seit meinem Amtsantritt fast verdoppelt. Die Anforderungen an die     

Gemeindevertretung sind größer geworden und das Bemühen unserer Gemeindevertretung, allen Bürgerinnen und Bürgern die Wünsche an unser Gemeinwesen zu erfüllen, ist unsere vorrangige Aufgabe. Dieses aber ist auch damit verbunden, Rantrum in der Rangliste der Gemeinden in unserem Amt Nordsee-Treene auf einem Spitzenplatz zu halten. Das ist uns gelungen und darüber hinaus auch auf Landes- und Bundesebene eine Spitzenposition bei den Gemeinden gleicher Größe im Bundesgebiet einzunehmen. Im Landeswettbewerb in Schleswig-Holstein errangen wir die Goldmedaille als zukunftsfähige Gemeinde. Noch spektakulärer ist die Silbermedaille, die wir auf der Bundesebene erringen konnten. Dieses ist es das zweite Mal, dass wir aus der Hand des Herrn Bundespräsidenten die Ehrenurkunde entgegennehmen durften. Dieses Ereignis ist mittlerweile fast ein Jahr her.

 

In der Zwischenzeit ist vieles in unserem Dorf geschehen, was das Ansehen der Gemeinde in der Öffentlichkeit weitergebracht hat. Ich möchte da nur die Planung einer Zuwegung von der Oldersbeker Strasse in das Neubaugebiet am südlichen Ortsrand nennen, deren Ergänzung im kommenden Jahr seine Fortsetzung finden wird. Der Bedarf an Bauplätzen ist ungebrochen. Das zeigen die ständigen Nachfragen, die bei mir eingehen. Mit dem Wachsen der Gemeinde einher geht aber auch das ständige Bemühen die Infrastruktur den geänderten Fakten anzupassen. Mittlerweile besuchen fast einhundert Kinder unserem Kindergarten und die Anmeldungen steigen weiter. Gerade in den letzten Monaten musste eine Kindergartengruppe in das Jugendzentrum für einige Monate ausgegliedert werden. Steigt die Anzahl der Kinder im Kindergarten steigt auch die Zahl unserer Kinder in der Schule. Das ist jetzt der Fall, denn auch in der Schule werden fast hundert Kinder unterrichtet und so hat sich unser Bemühen gelohnt, dafür zu sorgen, dass die Selbstständigkeit der Schule gesichert ist. Dieser Bestandserhalt wird auch dadurch gesichert, dass wir mit Frau Neumann aus Rantrum eine neue Schulleiterin gefunden haben.

Besondere Aufmerksamkeit verlangte in den vergangenen Monaten der Erhalt des Marktreffs durch die Gemeinde. Aufgrund verschiedener Unregelmäßigkeiten waren wir gezwungen uns kurzfristig nach einem neuen Betreiber umzusehen, der nun die Grundlage des Erhaltest des Marktreffs mit uns zusammengelegt hat. All denen, die an dem Erhalt des Markttreffs mitgearbeitet haben, an erster Stelle ist dieses der Geschäftsführer Herr Hildebrand, sei ganz besonders gedankt. Nun gilt es, das Umfeld des Marktreffs weiter zu entwickeln. Dieses wird mit dem Bau einer Tankstelle geschehen, auf die wir schon Jahre gewartet haben. Dadurch entsteht am Ortsrand mitten im Gewerbegebiet ein neues Zentrum.

Einer besonderen Verbesserung der Infrastruktur in unserer Gemeinde ist das kürzlich beschlossene Urnenfeld im Bereich des Ehrenhains. Damit entspricht die Gemeindevertretung dem bei der letzten Einwohnerversammlung formulierten Wunsch nach der Einrichtung dieser Anlage. Urnenfeld, Ehrenhain und die ständig weiterwachsende Baumkirche sind Orte der Stille auch für junge Menschen und halten die Erinnerung an unsere Verstorbenen wach.

 

Es geht mir heute aber nicht nur darum, auf die sichtbaren Projekte zu verweisen. Um uns herum wird das Gesicht des Dorfes verändert und wir müssen aufpassen, dass der dörfliche Charakter nicht verschwindet. Wir haben keinen Einfluss auf den Abriss von Häusern, wir haben aber planerischen Einfluss, den wir in der Zukunft verstärkt nutzen werden.

Nicht nur das Dorfzentrum steht im Blickpunkt. Auch das Umfeld um die Gemeinde herum bedarf unserer Obhut. Die Entwässerung der Gemeinde und die Pflege und Wartung unserer Kläranlage gehören zum ständigen Arbeitsfeld unserer fleißigen Gemeindearbeiter, denen ich an dieser Stelle den Dank der Gemeinde auszusprechen möchte.

Für das kommende Jahr stehen viele Projekte an: der Anbau im Kindergarten, Erschließung des Neubaugebietes, Planung für eine Erweiterung des Gewerbegebietes.            

Sollten wir den Multifunktionsplatz bezuschusst bekommen, laufen im nächsten Jahr die Planungen an, ein weiterer Punkt ist die Fertigstellung des Urnenfriedhofs in der Kriegerehrung.

 

Ein ganz wichtiger Punkt ist unsere Grundschule, hier werden wir gemeinsam mit Eltern, Elternbeirat, Schulleitung und dem Schulausschuss in die Planung für einen Multifunktionsraumes gehen.

Ein ganz wichtiger Punkt ist der Fortbetrieb der Gaststätte Harmsen. Hier werden wir Alle Anstrengungen unternehmen den Fortbestand der Gaststätte Harmsen zu sichern.

 

Überhaupt, liebe Rantrumerinnen und Rantrumer, liebe Iperstedter Mitbewohnerinnen und Mitbewohner, ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Mit dem neuen Jahr warten neue Aufgaben auf uns alle. In allen unseren Vereinen und Verbänden. Ich darf Sie alle bitten tüchtig dort mit anzupacken, wo die Arbeit nicht allein durch die Gemeinde geleistet werden kann, wie kürzlich beim Weihnachmarkt.

Weihnachten beschert uns hoffentlich Freude und Ruhe von der Hektik des Alltags. Das neue Jahr beschert uns hoffentlich Gesundheit und Wohlergehen. Beides wünsche ich Ihnen im Namen der Gemeindevertretung und natürlich immer viel Freude am Leben.

 

Gemeinde Rantrum

Ihr Bürgermeister

Horst Feddersen